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Berlinfahrt 2025
Montag, 14.07.25,
6:30 vor der Feuerwehrzufahrt des Stettens.
Rund 70 Menschen stehen verschlafen auf den Gehsteigen verteilt, außer ein hochmotivierter Herr Magg, der entweder zu viel Kaffee intus hat oder sich einfach nur sehr auf eine Woche in Berlin mit Herrn Gehret freut - aber halt mit 3 Klassen und 6 weiteren Lehrkräften, die auch noch dabei sind. Bei der ersten angesteuerten Raststätte lernten wir von Herrn Magg die wichtige Phrase „15 Minutes Sharp“, die aber überraschenderweise nur für uns Schülerinnen gilt.
17:00 in Berlin
Nach zwei Stunden im Stau, erreichen wir endlich Berlin - die Stadt die niemals schläft, auch wenn ich das gerne nach den 5 Stockwerken im 3 Little Pigs tun würde, aber die Zeit rennt, um 19:00 müssen wir im Bundestag sein. Dieser ist nicht nur super interessant und hat hervorragende Toiletten, sondern auf der Kuppel kann man auch super Bilder machen. Und als Highlight haben genau 1,5 Personen bemerkt, wie Ricarda Lang an ihnen vorbeiläuft (ja, beim nächsten Mal gebe ich Bescheid. Versprochen!)
Dienstag, 15.07.25
Die Frühstückszeit (7:00) war einigen deutlich zu früh, aber die Zeiten werden sich in den nächsten Tagen noch bessern. Als nächster Programmpunkt steht eine Stadtrundfahrt an. Guiseppe, unser Guide, hat uns nicht nur von seinem Stieftöchterchen Antonia und seinem Mann erzählt, sondern uns in 2 Stunden die besten Hotspots in Berlin gezeigt. Anschließend hatten wir mehrere Stunden Freizeit, bevor eine Hälfte der Gruppe Bundesrat spielen durfte und die andere in der Topographie des Terrors war
Mittwoch 16.07.25
Der Tag begann für den Großteil der Stufe mit einer Stunde Freizeit in Wedding, wo von den einen der dort liegende Humana angesteuert worden ist, während andere ihren Koffeinbedarf deckten. Alle Schülerinnen fanden sich pünktlich um 5 vor SHARP ein, außer mal wieder die Lehrkräfte :). In der Unterweltenführung erfuhren wir viel über Fluchtversuche durch Tunnel hindurch. Leider fiel unsere Spreerundfahrt fast ins Wasser. Die Sturzfluten hatten sich bis zum Abend schon wieder beruhigt und so saßen wir, zwar teilweise nass, im Mon Bijou Theater, bei einer kreativen Version von Bürger Edelmann, fliegende Pizza inklusive.
Um den Abend passend abzurunden, wurde im Hostel eine große Runde Werwolf gespielt, bei dem sich für alle Beteiligten die Frage stellte: „wer nimmt denn bitte Dorfbewohner?“ (looking at you Mr Magg)*
Donnerstag 17.07.25
Während gestern schon die A-Klasse im Museum war, durften nun auch die anderen beiden Klassen etwas Museumsluft schnuppern. Den Morgen hatten wir aber zur eigenen Verfügung, was unter anderem für einen Besuch des Tempelhofer Felds oder für Shopping genutzt worden ist. Als Museen wurde sich im Vorhinein in den Klassen für den Tränenpalast, das Spionagemuseum und XY entschieden. Nach dem Museum wurde original Berliner Döner probiert, bevor wir uns (im Regen mal wieder) auf den Weg zum Fernsehturm gemacht haben. Statt eines kilometerweiten Blicks über die Hauptstadt empfing uns oben angekommen Nebel, aber ein paar Dinge konnte man trotzdem erkennen. Herr Gehret beantwortete geduldig Fragen, die genau so auch in der Sendung mit der Maus zu finden sein könnten.
Weil der Donnerstag leider schon unser letzter Tag in Berlin war, endete unser Abend mit den traditionellen Klassenessen. Zwischen asiatischen Nudeln oder Pizza ließ man die vergangenen Tage noch einmal Revue passieren, die so wunderschön waren, aber natürlich zu schnell vorbei waren.
Freitag 18.07.25
Die Woche in Berlin ist viel zu schnell vorbeigegangen und so packen wir am Freitagmorgen unsere Koffer und stehen pünktlich um 8:30 unten bereit. Bevor wir uns zurück nach Augsburg machen, steht noch ein wichtiger Tagespunkt an: der Besuch des Stasigefängnisses Hohenschönhausen. Während wir in der 10. Klasse zwar über die Stasigefängnisse gehört haben, ist es komplett anders, durch ein eben jenes nun zu laufen. Ein wenig benommen sitzen wir wenig später zurück im Bus nach Augsburg, wo wir gegen 21:15 nach über acht Stunden Fahrt, einer großen Runde Wahrheit oder Pflicht, mehreren Wortwahl-Ausrufen und Judgy Blicken unserer Lehrkräfte, wohlbehalten ankommen.
Ein großes Dankeschön an alle beteiligten Lehrkräfte, die diese Berlinfahrt zu einem unvergesslichen Ereignis für uns gemacht, uns jede mögliche Frage beantwortet, und uns einen riesigen Vertrauensvorschuss gegeben haben. Und natürlich auch an unsere beiden Busfahrer, die uns von A nach B gefahren haben. Vielen Dank!
Amelie Klemmer (10a)








