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Frankreichaustausch 2017

Nach einer kurzen Nacht brachen wir, 22 Schülerinnen in Begleitung unserer Lehrkräfte Frau Imminger und Frau Perret, voller Vorfreude um 5 Uhr morgens zum Gegenbesuch nach Frankreich auf. Nach geschlagenen 16 Stunden (Stau!!) Busfahrt, bei der wir versuchten, uns die Zeit mit Reden, Spielen, Märchen-Erzählen und vor allem Essen zu vertreiben, kamen wir endlich gegen 21.30 Uhr in dem kleinen Ort La Salle de Vihiers an, wo wir von unseren Gastfamilien freudig empfangen wurden.

 

Am nächsten Morgen trafen wir uns alle an der Schule und jede hatte viel zu erzählen. Nach einer kurzen, aber herzlichen Begrüßung durch die Direktorin Mme Daugeard, wurden wir von drei Schülern abgeholt, die uns das Schulgelände zeigten. Im Anschluss durften wir im Unterricht hospitieren. Erschöpft von den vielen neuen Eindrücken und der langen Fahrt am Vortag stärkten wir uns erst einmal mit einem sehr leckeren Mittagessen in der Schulkantine. Danach bespaßten wir 40 Fünftklässler mit Ostereierfärben. Erkenntnis des Tages: „Hoppla, unsere Französischkenntnisse reichen doch tatsächlich aus, um sich zu verständigen.“  

Die Gefühle bei einzelnen waren gemischt, als wir den Willkommensempfang verließen, um das folgende Wochenende allein in unseren französischen Gastfamilien zu verbringen.  

Beim Wiedersehen am Montag war jegliche Unsicherheit verflogen und jede erzählte begeistert von ihren Ausflügen ans Meer, zu einem der Loire - Schlösser oder vom Karnevalsumzug in die umliegende Region.

 

Für die darauffolgende Woche waren mehrere Ausflüge geplant, u.a. besichtigten wir das Loire-Schloss Ussé, was uns in die Märchenwelt von Dornröschen versetzte, die Städte Saumur, Guérande und Nantes, ebenso eine Weinkellerei. Wir aßen in einer typisch französischen Crêperie, verbrachten zusammen mit unseren Austauchpartnern einen ganzen Tag im Puy du Fou, einem riesigen Freizeitpark, etwa vergleichbar mit den Kaltenberger Ritterspielen, in dem wir in den Genuss von vielen theaterähnlichen Spektakeln aus der Zeit der Wikinger oder des Mittelalters kamen. Außerdem fuhren wir sogar ans Meer nach La Baule. Zum Schwimmen war es leider zu kalt, was uns aber nicht davon abhielt, mit den Füßen ins kühle Nass einzutauchen und den 7 Kilometer langen Sandstrand entlang zu wandern.

 

Nach einer erlebnisreichen, eindrucksvollen und unvergesslichen Woche sowie einem tränenvollen Abschied traten wir am Freitagmorgen um 7 Uhr die Heimreise an. Diesmal blieben wir vom Stau weitgehend verschont und kamen gegen 22 Uhr am Stetten-Institut an, wo uns unsere Eltern und Geschwister sehnlichst erwarteten.

 

Ein herzliches Dankeschön geht an Frau Imminger und Frau Perret, die uns diese Reise ermöglicht haben und mit denen wir sehr gut „Karottensalat“ essen konnten, und natürlich auch an unseren Busfahrer Stefan, der mit uns die gesamte Woche unterwegs und immer für einen Spaß zu haben war.

 

Zu den Worten der Woche gekürt wurden: Karottensalat, „Schips“, Macaron, Schnecken und nicht zu vergessen Sterilium.

Die Schülerinnen der Klassen 10a/b/d