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Japanische Nachwuchswissenschafterinnen am Stetten

Japanische Nachwuchswissenschaftlerinnen am Stetten-Institut

Schuluniformen am Stetten-Institut? Dieser nie dagewesene Anblick eröffnete sich letzte Woche, als eine Gruppe von 23 Elftklässlerinnen aus der Yamanashi Eiwa Junior and Senior High School eintraf. Diese unweit des Mt. Fuji gelegene christliche Mädchenschule verbindet seit 2012 eine Schulpartnerschaft mit dem Stetten-Institut. Zum ersten Mal besuchte nun eine Delegation von Schülerinnen im Rahmen eines naturwissenschaftlichen Projektes die Stadt Augsburg. Das besondere Interesse der jungen Japanerinnen galt den Themen „Recycling“ und „Regenerative Energiequellen“, für die Deutschland international als Vorreiter gilt. Unter anderem wurden das mittlerweile komplett energetisch sanierte Hauptgebäude des Stetten-Instituts und die Abfallverwertung Augsburg AVA vorgestellt. Im Rahmen von Unterrichtsbesuchen wurden von beiden Schulen gegenseitig naturwissenschaftliche Experimente jeweils auf Englisch präsentiert. Der Aspekt der Völkerverständigung kam ebenfalls nicht zu kurz: Der Abschiedsabend wurde mit gemeinsam zubereiteten bayerisch-japanischen Köstlichkeiten und mit Trachten und Volkstänzen fröhlich gefeiert. Bei der Abfahrt war für die Stetten-Schülerinnen ganz klar: „Japan, da wollen wir jetzt aber auch mal hin!“