Studienfahrt Berlin

Berliner Dom von der Spree aus

Oberbaumbrücke zwischen Kreuzberg und Friedrichshain

Brandenburger Tor

Studienfahrt der Q12 nach Berlin

In „normalen“ Jahren fahren unsere zehnten Klassen auf eine Studienfahrt an die Spree, nicht nur, um dort Hauptstadtluft zu schnuppern, sondern auch, um vor Ort einen Einblick in die Politik erlangen zu können. Bei der jetzigen Q12 musste diese Fahrt coronabedingt ausfallen – und nicht nur das: Auch die Abschlussfahrt war bislang auf der Strecke geblieben!

Um dem Jahrgang beides nachträglich zu ermöglichen, organisierte Herr Gehret zusammen mit fünf weiteren Lehrkräften eine Kombination aus Studien- und Abschlussfahrt. Wie die Schülerinnen diese Fahrt empfanden? Dazu wollen wir sie selbst zu Wort kommen lassen:

Berlin – die Stadt der Kultur, der Medien und der Wissenschaft - Träger des UNESCO-Titels „Stadt des Designs“. In den zwölf Stadtteilen leben 3,6 Millionen Menschen, was Berlin zur größten Stadt Deutschlands macht. Jeder Stadtteil hat seinen ganz eigenen Charakter. Friedrichshain-Kreuzberg, wo wir untergebracht waren, ist Berlins eher alternatives Viertel: Spraykunst, Demo-Banner, Kneipen und Bars prägen hier das Stadtbild. Besonders bekannt in diesem Stadtteil ist die East Side Gallery, das längste noch erhaltene Teilstück der Berliner Mauer und gleichzeitig längste Open-Air Galerie der Welt. Wir besuchten die East Side Gallery gleich am ersten Tag, nach einem kurzen Abstecher am Brandenburger Tor und gefolgt von einem gemeinsamen Abendessen.

Aufgeteilt in kleinere Gruppen besichtigten wir an den beiden folgenden Tagen abwechselnd Berlin in einer Stadtrundfahrt via Bus, bei der wir alle wichtigen Sehenswürdigkeiten Berlins sowie das Regierungsviertel mit den verschiedenen Botschaften zu sehen bekamen und nahmen an der „Unterwelten“-Führung teil; in dieser Führung lernten wir viel über Fluchttunnel in Berlin während der Zeit der Berliner Mauer, aber auch über die Geschichten der Beteiligten und durften einen der Originaltunnel ansehen, welcher zwar nie fertig gestellt wurde, uns aber ein ungefähres Gefühl für die Notlage der Menschen in der DDR gab.

Den dritten Tag verbrachten wir gemeinsam in Potsdam, um dort eines der ehemaligen Stasi-Gefängnisse sowie den Schlosspark Sanssouci zu erkunden. Bei einer anschließenden Bootsfahrt ließen wir uns dann den Wind um die Nase wehen, um nach dem Besuch der Gedenkstätte wieder frische Luft zu atmen.

Neben dem Pflichtprogramm blieb immer noch genug Zeit für Unternehmungen mit den Freundinnen und um Berlin in Kleingruppen privat zu erkunden. Nur wenige Gehminuten von unserer Unterkunft entfernt lag der Potsdamer Platz und damit auch die Mall of Berlin, die uns auch noch einmal viel Abwechslung und Shoppingmöglichkeiten bot.

Am letzten Tag nutzten wir den Vormittag vor der Abreise noch einmal, um die Museen Berlins zu besichtigen. Hierbei durften wir uns individuell für einen Besuch des Humboldt-Forums oder Futuriums, des Natur-, DDR- oder Spionagemuseums entscheiden. Wir schlossen uns der „Spionagegruppe“ an und erfuhren in kurzweiligen zwei Stunden Alles übers Spähen, Spitzeln und Kodieren, was wir auch gleich testen konnten – ob Morsen, Wanzen suchen oder durch Lüftungsschächte fliehen – für Alle war etwas dabei. Besonders gut haben uns der Laser Parkour und der Lügendetektor, dem sich natürlich auch Herr Gehret stellen musste, gefallen.

Anschließend ging es dann auch schon an die Abfahrt und wir mussten uns von Berlin verabschieden. Um kurz vor Mitternacht kamen wir am Freitag am Stetten an. Die Fahrt nach Berlin war für uns Alle genauso lustig wie ereignisreich und natürlich aber auch viel zu kurz.

Unser besonderer Dank geht an die Schule, die die Fahrt möglich gemacht hat und an die Lehrkräfte, die uns begleitet haben Herrn Bischoff, Frau Hagenberger, Herrn Magg, Frau Schultevorwick, Frau Wunderwald und besonders Herrn Gehret für die Organisation.

Nicola Jäckel und Victoria Hartmann für die Q12